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STATEMENT VOM BOTSCHAFTER DER UKRAINE GEGENÜBER APA
Veröffentlicht am 08 Februar 2019 Jahr 14:21

Wie ich von Außenministerium der Ukraine informiert wurde, ist eine Akkreditierung von ORF-Korrespondenten Herrn Wehrschütz im Kriegsgebiet der Ukraine unwahrscheinlich.

Der Grund ist seine Reportage vom 30. Juli 2018, in der gezeigt wird wie sein Kamerateam die illegal gebaute Krim-Brücke überquert. Dies stellt einen Bruch der Einreiseregelung für die vorübergehend besetzte Gebiete der Ukraine dar. Laut dieser Regelung sind die vorübergehend besetzte Teile des Landes nur über die ukrainischen Kontrollpunkte zu betreten. Das Bereisen der illegal gebauten Krim-Brücke, die das russische und das durch Russland besetzte Gebiet verbindet, ist gesetzwidrig. Herr Wehrschütz wusste ganz genau, dass dadurch die Souveränität der Ukraine verletzt und ein Verbrechen begangen wird. Im Kommentar unter diesem Video auf seiner Facebook Seite behauptet er, nicht persönlich die Brücke bereist, sondern einen Bekannten darum gebeten zu haben. Dies ist nicht beweisbar. Jedoch sollte es sogar den Tatsachen entsprechen, bleibt es immer noch ein Affront gegenüber der Ukraine. Aus der Sicht der journalistischen Ethik sollte kein großer Unterschied darin bestehen, das Gesetz eines fremden Landes selbst zu brechen oder jemanden dazu anzustiften. Ich will mit Nachdruck betonen: dies ist keineswegs Reaktion auf die persönliche kritische Haltung von Herrn Wehrschütz gegenüber der Ukraine, sondern Folge seiner bewussten Missachtung der Gesetze des Landes. Ebenfalls bedeutet es nicht, dass die österreichischen Journalisten allgemein und ORF-Sender insbesondere in der Ukraine nicht willkommen sind. Solange ein Journalist sich an die Gesetzgebung der Ukraine hält, entstehen keine Schwierigkeiten. Das können viele in der Ukraine tätigen westlichen Kollegen von Herrn Wehrschütz bezeugen. Der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und das Büro des Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka, die sich für Herr Wehrschütz eingesetzt haben, wurden von mir dementsprechend informiert.

Das Statement wurde in den meisten führenden österreichischen Medien veröffentlicht, inklusive Der Standard, Kleine Zeitung u.a.m.

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