Pandemie ist kein Anlass, die Kultur zu vergessen. 23.-31. Mai findet im österreichischen Rundfunk
Ö1 im Rahmen des Projekts „Nebenan“ „Die ukrainische Woche“ statt. In diesem vielseitigen Projekt findet man etwas nach jedem Geschmack und Interesse: Musik, Geschichte, Portraits der bekannten UkrainerInnen Österreichs, Buchlesungen... Wir freuen uns, im Rahmen dieses Projekts ausgerechnet die großen Kulturfiguren aus der Ukraine begrüßen zu dürfen, die sich in den letzten Jahren einen Namen in Österreich gemacht haben: die Band DakhaBrakha, die JazzmusikerInnen aus Odesa Andrij Prozorov und Tamara Lukasheva, SchriftstellerInnen Oksana Sabuschko, Andrij Kurkow, Maria Matios. Es werden sowohl die klassischen Werke von Borys Ljatoschynskyi, als auch die moderne klassische Musik von Walentyn Silvestrow aufgeführt. Die Musikliebhaber werden sich auf die Konzerte unter Stabführung von Oksana Lyniv und auf den modernen konzeptuellen Jazz aus der Ukraine freuen. Man wird die Radioberichte über die Orte hören, die sowohl für die Ukraine als auch für ganz Europa speziell sind: Odesa und Lemberg, Galizien und die Krim. Auf den Bericht über die markante und tragische Geschichte des Krim-tatarischen Volkes sind wir ebenfalls gespannt. Die ukrainische Woche bietet ein Treffen mit Vater Yuriy Kolasa, dem Generalvikar der katholischen Kirche in Österreich an, den man ohne Übertreibung als die Seele der ukrainischen Gemeinde Österreichs bezeichnen kann. Sie werden genießen können, wie Ukrainerin Tanja Maljartschuk ihre Erzählung „Frösche im Meer“ liest, für die sie vor zwei Jahren den Ingeborg Bachmann Preis gewonnen hat. Die Radiolesungen von Marjana Gaponenko - dem ukrainischen Star der modernen österreichischen Literatur - werden ebenfalls zu einem kulturellen Ereignis. Mit einem Wort, das wird ein großes Event des ukrainisch-österreichischen Lebens. Bitte nicht verpassen!