Am 12. September fand auf dem Kahlenberg eine Feier statt, mit der heuer nicht nur der jährliche Gedenktag der Befreiung Wiens (der 338. Jahrestag der Kahlenberger Schlacht und der Beendigung der Zweiten Wiener Osmanenbelagerung im Jahre 1683) zelebriert wurde, sondern auch des Besuches von Papst Johannes Paul des II. vor genau 38 Jahren gedacht.
Während der heiligen Messe erfolgte die Übertragung der Reliquie von dem Retter Wiens, dem seligen Kapuziner Marco d’Aviano.
An der Seite des polnischen Königs Johann III. Sobieski, unter dessen Führung die osmanische Armee geschlagen wurde, kämpften tapfer auch ukrainische Kosaken, denen zu Ehren auf dem Leopoldsberg ein Denkmal errichtet wurde.
Chargé d’affaires der Ukraine Vadym Kovalevskyi, MitarbeiterInnen der Botschaften der Ukraine und Polen, ukrainische und polnische Geistliche, VertreterInnen der Gemeinden und Plast Austria legten traditionelle Kränze an ukrainischen und polnischen Denkmälern nieder.