Am 9. Juni wurde in der Galerie des Polnischen Instituts in Wien die Ausstellung der ukrainischen Künstlerin und Designerin Helene Litorelle «Zlamani mrii. Shchodennyk viyny z ukrainskoho ukryttia» (Zerstörte Träume. Kriegstagebuch aus der ukrainischen Zuflucht) eröffnet.
In der Ausstellung wurden die Werke, die den ersten Kriegstagen gewidmet sind, präsentiert: die Eindrücke der Künstlerin von den Luftschutzbunkern in Kyjiw, ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen, ihre Entscheidung, mit ihrem kleinen Sohn vor dem Krieg zu fliehen.
Neben dem Tagebuch wurden ihre früheren Werke ausgestellt, die aktuelle Ereignisse, wie die COVID-19-Pandemie und den Klimawandel, darstellen.
Unter den Exponaten befindet sich ein Gegenstand, der an die Kraft und den Siegeswillen der Menschen erinnert, die seit der uralten Zeit auf dem Territorium der Ukraine lebten. Es geht um das Nachbildungsmodell eines des Tuches mit den künstlerischen Gestalten des legendären skythischen
Pektorals (Hals- und Brustschmuckstück). Die Schatzkammer des Nationalmuseums für Geschichte der Ukraine, in der dieses Meisterwerk aufbewahrt wird, half Helene Litorelle dabei.
Die Ausstellung wird vom Polnischen Institut Wien und mit Unterstützung der Botschaft der Ukraine in der Republik Österreich organisiert. Sie wartet auf ihre Besucher bis zum 9. September 2022 in: AmGestade 7, 1010 Wien.