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Wolodymyr Selenskyj und der österreichische Bundeskanzler besprachen beim Treffen in Kyjiw die Unterstützung der Ukraine und den zunehmenden Sanktionsdruck auf Russland
Veröffentlicht am 09 April 2022 Jahr 18:00

Beim Treffen in Kyjiw besprachen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer die Unterstützung der Ukraine auf dem Wege zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union und die Verschärfung der antirussischen Sanktionen, um die Aggression gegen unser Land zu beenden.

«Wir haben einige wichtige Fragen über unsere bilateralen Beziehungen und die volle Unterstützung der Ukraine in der Zukunft in der Familie der Europäischen Union besprochen. Es wurde auch über eine starke Sanktionspolitik gegen Russland und die Verschärfung dieser Politik gesprochen», sagte der Präsident der Ukraine beim Treffen mit den Medienvertretern nach den Gesprächsergebnissen mit Karl Nehammer.

Der Präsident dankte Österreich für humanitäre Hilfe und technische Ausrüstungen, insbesondere für Feuerwehrfahrzeuge für den Staatsdienst der Ukraine für Notsituationen, die der Ukraine bei der Bewältigung der Folgen der russischen Invasion helfen sollen.

Wolodymyr Selenskyj dankte auch dem österreichischen Bundeskanzler für seinen Besuch in der Ukraine in dieser schwierigen Zeit und für seinen Wunsch, die ganze Wahrheit mit eigenen Augen zu sehen, darunter auch in der Stadt Bucha.

«Das ist ein großartiges Signal, dass die Leitfiguren der europäischen Länder, wenn auch noch nicht alle, in die Ukraine kommen, um uns in Wort und Tat zu unterstützen. Sie können selbst sehen, was hier passiert und wie schrecklich die Folgen der militärischen Invasion Russlands sind. Das ist sehr wichtig für uns», sagte der Präsident.

Der ukrainische Präsident betonte, der österreichische Bundeskanzler habe ein tiefes Verständnis für unsere Situation und für Folgen des achtjährigen Krieges Russlands gegen die Ukraine, auch nach der totalen Invasion.

Karl Nehammer sagte seinerseits, sein Land unterstütze voll und ganz die von der Europäischen Union gegen Russland verhängten Sanktionen. Nach seiner Aussage plant Österreich, die Sanktionspolitik innerhalb der EU zu verstärken, bis der Krieg in der Ukraine endgültig beendet wird.

Der Bundeskanzler stellte fest, dass Österreich die Ukraine in allen notwendigen Angelegenheiten unterstützt. Insbesondere wird sein Land weiterhin den Ukrainern helfen, die wegen des Krieges aus ihrer Heimat fliehen müssen.

Er betonte auch, dass Österreich sich weiter bemüht, sichere humanitäre Korridore für die Evakuierung der Einwohner von Mariupol zu schaffen.

Karl Nehammer sagte, dass die Vertreter der internationalen Strafjustiz in die Untersuchung der in der Stadt Bucha begangenen Verbrechen einbezogen werden sollen.


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